oder
ein bombiger Hund !


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NGZ vom 13.August 2003

Hund Sparky findet Bomben beim Spaziergang
Bomben-Riecher

Sparky hat ein feines Näschen. Darauf schwört nicht nur Michael Dös, sein Besitzer. Auch die Polizei weiß inzwischen, dass der viereinhalbjährige Rüde von der Natur mit einem ganz besonderen Riecher ausgestattet wurde. Denn seit dem 25. August vor zwei Jahren hat der Australian Shepherd nicht weniger als sieben Mal Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg am Rhein aufgestöbert

NGZ-Foto: A. Woitschützke
Hols's Stöckchen: Dieser Spaß ist Sparky oft zu langweilig. Er sucht am Rhein Brisanteres - Bomben, zum Beispiel. Sparky ist zwar kein Sprengstoffexperte, doch auf Spaziergängen mit seinem Herrchen Michael Dös spürte der viereinhalbjährige Rüde in zwei Jahren schon sieben Mal Bomben auf.

Zuletzt Dienstagfrüh. Mehr oder weniger zufällig, wie Dös zugeben muss, denn: "Eine Ausbildung als Sprengstoffhund hat er nie bekommen. Er spielt halt gern." Seit der Rhein immer weniger Wasser führt, steigen Sparkys Chancen auf einen brisanten Fund von Tag zu Tag. Schon als in der Vorwoche im Rheinvorland ein Phosphorkanister gefunden und dabei in Brand geraten war, hatte Uwe Neumann vom städtischen Ordnungsamt erkärt, im Kies auf dem Rheingrund würden noch viele Hinterlassenschaften dieses Luftkrieges vermutet.

Die werden jetzt freigelegt. Oft sehen die Relikte des Weltkrieges gar nicht mehr nach Bombe aus. Mit Rost überzogen, erinnern sie eher an einen dicken Ast oder ein altes Rohr. "Schlechter Zustand und Rost sind keine Beweise für Ungefährlichkeit", betonte deshalb Dr. Fritz Behrens, der Innenminister des Landes. Er stellte Dienstag, als Sparky einmal mehr eine Fahrt des Kampfmittelräumdienstes an den Rhein nötig machte, im nahen Düsseldorf die Jahresbilanz der Sprengstoffexperten in Diensten des Landes vor.

Und er warnte, obwohl es im Vorjahr zu keinem einzigen Unfall mit Fundmunition kam: "Hände weg." Für Michael Dös ist das seit zwei Jahren Prinzip. Wenn Sparky anschlägt, wie Dienstag bei Rheinkilometer 733,1 in Höhe der Volmerswerther Straße in Grimlinghausen, fingert Dös schon sein Handy aus der Tasche. Den Polizeinotruf 110 wählt er am Rhein nicht: "Dann melden sich immer die Düsseldorfer." Doch unter Telefon Neuss 3000 ist Dös bis jetzt jedesmal weiter gekommen.

Früher hätte er zunächst ein schlechtes Gefühl so oft bei der Polizei anzurufen, erklärt der tägliche Spaziergänger Dös. Die hätte ja bei der Vielzahl der Meldungen auf die Idee kommen können, bei Sparky daheim den Keller zu durchsuchen. Gefunden hätten sie freilich nichts. Im Land selbst dagegen werden noch Bomben und Granaten in Hülle und Fülle aufgespürt und entschärft. Mit 77.596 Kampfmitteln, darunter 1176 Bomben, wurden nach Angaben des Landes sogar vier Porzent mehr gefunden, als ein Jahr zuvor.

Für Behrens ein Beweis, dass auch 60 Jahre nach dem Krieg ein gut funktionierender Räumdienst unverzichtbar ist. Für Sparky ein Ansporn, seinen Teil zu dieser Bilanz beizutragen. Gestern stellte der Kampfmittelräumdienst nach Sparkys Einsatz zwei Phosphorbomben und eine Stabbrandbombe sicher. Michael Dös war schon vorher restlos von Sparky begeistert - und hat dem bombigen Hund eine eigene Internet-Seite gewidmet: www.michael-does.de/00Bombenhund.htm
nau



STADT KURIER vom 6.9.2003

Redakteur Michael Scheffler


Düsseldorfer Express
17.09.2003Der Bombenschnüffler
Hund Sparky fand Mittwoch den elften Sprengkörper am Rheinstrand

Von MICHAEL KERST und MORITZ RÖDER


Nicht zu glauben: Beim Ortstermin mit dem EXPRESS findet Sparky wie auf Bestellung wieder eine Bombe. Das ist inzwischen seine elfte.

Foto: Stephan Krudewig

Düsseldorf/Neuss – Wenn der Australian Shepherd Sparky mit seinem Herrchen Michael Dös (51) zum täglichen Spaziergang am Rhein aufbricht, dann kann das schon mal eine explosive Sache werden:

Der viereinhalbjährige Rüde hat ein ganz besonderes Näschen für Bomben – in den letzten zwei Jahren buddelte er schon elf der brisanten Sprengkörper aus.

Michael Dös wundert sich über seinen vierbeinigen Freund: „Wir haben Sparky als ganz normalen Welpen bekommen – er hat überhaupt keine Ausbildung als Spürhund. Aber er ist wirklich sehr verspielt, stöbert ständig überall herum. Schon mit 15 Monaten fand der kleine Kerl ein verlorenes Portemonnaie, das wir dem glücklichen Besitzer zurückgeben konnten.“

Seine erste Bombe fand der Hund am 25. August 2001 unter der Fleher Brücke. „Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was Sparky da ausgebuddelt hatte, das sah wie ein Ast oder ein altes Rohr aus“, sagt Dös. „Aber dann habe ich sofort die Polizei gerufen.“

Seither hat der Hundebesitzer beim Gassigehen vorsichtshalber immer sein Handy dabei, denn im Schnitt alle zwei Monate wird Sparky fündig.

Das Einsammeln der Fundstücke überlassen Herrchen und Hund dann allerdings den Experten vom Kampfmittelräumdienst. Denn die warnen davor, dass die 60 Jahre alten Bomben heute immer noch brandgefährlich sein können.

Als der EXPRESS den passionierten Bombenschnüffler und seinen Besitzer vor Ort trifft, macht Sparky seinem Ruf erneut Ehre: Wie auf Bestellung findet er just in diesem Moment „seine“ elfte Phosphorbombe im flachen Rheinwasser. Diesmal ein relativ harmloser Fund: Die Bombenhülse war leer, alle gefährlichen Inhaltsstoffe sind längst verschwunden.

„Ich bin richtig stolz auf meinen Sparky“, freut sich Dös. „Nach den spektakulären Funden wollte mir schon jemand den Hund abkaufen, hat mir sogar 2500 Euro geboten. Aber das kommt überhaupt nicht in Frage – schließlich gehört Sparky zur Familie.“






Herbert Napp
.....Dieter Patt..
31.03.2004 Stadt-Kurier

Stadt-Kurier vom 14.04.2004


Stadt-Kurier 26.5.2004

Stadt-Kurier vom 5.6.2004

Kronologischer-Ablauf und Fotos des Unfalls <klicke hier>

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Stadt-Kurier 23.6.2004


Stadt-Kurier vom 28.08.2004


Düsseldorfer Express vom 30.08.04


Bild Düsseldorf vom 20.09.2004


Bild Düsseldorf vom 24.09.2004
Der Ärger mit den Ortnungsamtsmitarbeitern!
Kronologischer Ablauf ist hier demnächst zu lesesn (schwebendes Verfahren)

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