oder ein bombiger Hund !

Presseberichte von der Ehrung

von Dienstag der 14.10.2003

Neuss-Grevenbroicher Zeitung

 

Innenminister Dr. Fritz Behrens überreichte Korb
Bombe für den Bomben-Hund


Sparky, der Hund mit dem Bomben-Riecher, darf jetzt endlich eine "Bombe" behalten. Zwölf Stück hat der vierjährige Rüde bis jetzt aus dem Flussbett des Rheins geborgen und ist damit der erfolgreichste ehrenamtliche Helfer des Kampfmittelräumdienstes geworden.


Mit einer Geschosshülse bedankte sich Innenminister Dr. Fritz Behrens (re.) bei Michael Dös und Bombenhund Sparky.
NGZ-Foto: H. Jazyk

Zum Dank dafür überraschte am Montag Landes-Innenminister Dr. Fritz Behrens als oberster Polizeichef Hund und Herrchen mit einem Korb voller Leckereien und Spielzeug - darunter auch die Hülse eines Sprenggeschosses. Die darf er behalten - als Andenken, nicht als Trainingsobjekt. Nicht nur Sparky, sondern viele Spaziergänger und Angler fanden in den Tagen und Wochen, als sich Vater Rhein in seinem Bett immer kleiner machte, im Schotter des sonst überfluteten Flussbettes Weltkriegs-Relikte in großer Zahl.

Das Innenministerium schickte deshalb die Kampfmittel-Experten der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln gezielt auf die Suche entlang des Niedrigwasser führenden Flusses. Zwischen der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und der Grenze zu den Niederlanden fanden und räumten die Experten zehn Brandbomben, drei Stabbrandbomben, sechs Sprenggeschosse, eine Panzer- und eine Mörsergranate, eine Panzerfaust, vier Splitterminen, eine Handgranate, eine Leuchtpatrone, eine Zündladung und rund 35 Kilo Munitionsteile.

"Sparky hat alleine fast die Hälfte der Kampfmittel während des Niedrigwassers aufgestöbert", fasste Behrens am Montag zusammen. Und das nur an den Rheinufern von Düsseldorf und Neuss. Der Minister: "Es ist gut für die Sicherheit der Menschen auf und an dem Rhein, dass wir jetzt so viele dieser alten Bomben auf einen Schlag bergen konnten." Zugleich warnte er davor, es dem nicht ausgebildeten Australien Shepherd Sparky nachzutun. Rost und Alter seien kein Hinweis auf Ungefährlichkeit.

Die alten Sprengkörper könnten immer noch explodieren. Dass der Bomben-Hund inzwischen auch ein Medien-Hund geworden ist, zeigte einmal mehr der Besuch von etlichen Kamerateams auf der Rheinwiese in Oberkassel, wo der Minister Sparky Dankeschön für viele erfolgreiche Einsätze sagen wollte. "Pfötchen" durfte er ihm nicht geben, denn dann überfällt der Hund sein Gegenüber gerne mit feuchten "Küssen". Und auch ein kleiner Spaziergang des Ministers mit dem Hund - von den Kameraleuten erbeten - kam nicht zustande.

"Sparky lässt sich nicht von anderen durch die Botanik schleifen", erklärt Michael Dös, der stolze Besitzer. Denn wenn Fremde die Leine in die Hand nehmen, verliert der Hund seine Gelassenheit. Dös: "Er weiß, zu wem er gehört."
-nau

Mehr Informationen unter www.michael-does.de/hund.htm

Düsseldorfer Expess
Sparky – unser bester Schnüffler
Bombenhund fand schon 12 Sprengkörper am Rhein

Von MICHAEL KERST

Dickes Lob: Innenminister Fritz Behrens (links) mit Spürnase Sparky und Herrchen Michael Dös.

Foto: Johannes Galert

Düsseldorf – Was für eine Spürnase! Der 4-jährige Australian Shepherd-Rüde Sparky ist Nordrhein-Westfalens bester Bomben-Spürhund – und das ganz ohne Spezialausbildung.

Schon zwölf Mal fand Sparky Sprengkörper am Rhein. Inzwischen hat auch Innenminister Fritz Behrens erkannt, was er an dem eifrigen Schnüffler hat.

Das sommerliche Niedrigwasser des Rheins machte es möglich: Zwischen dem 25. August und dem 5. Oktober stöberte der Hund mit seinem Herrchen Michael Dös (51) im Abstand von wenigen Tagen immer wieder Bomben und Granaten auf. In einem Fall war der EXPRESS „live dabei“. „Unglaublich: Sparky hat allein fast die Hälfte der Kampfmittel während des Niedrigwasser gefunden“, freut sich der Innenminister.

Michael Dös vermutet, dass sein Rüde speziell auf den Sprengstoff in den 60 Jahre alten Bomben reagiert: „Andere rostige Eisenstücke lassen Sparky kalt“, berichtet er. Immer wieder musste der Vorruheständler bei seinen Hundespaziergängen zum Handy greifen, um die Polizei zu den brisanten Fundstücken zu rufen – sehr zum Leidwesen seines vierbeinigen Freundes: „Er kann Polizisten nicht leiden, weil sie ihm die Bomben immer wegnehmen“, erzählt Michael Dös.

Doch der Innenminister als oberster Chef aller Polizisten ließ sich nicht lumpen und brachte Sparky nicht nur Leckerbissen und Spielzeug, sondern auch ein ganz besonderes Geschenk mit – eine alte Sprengstoff-Hülse, natürlich leer und damit ungefährlich.

Denn: „Rost und Alter der Bomben sind kein Hinweis auf Ungefährlichkeit“, so Behrens. „Diese alten Sprengmittel können noch immer explodieren und sind kein Spielzeug – weder für Hunde, noch für Menschen.“

Übrigens: Sparkys professionelle Kollegen vom Kampfmittelräumdienst nutzten das Niedrigwasser ebenfalls zur professionellen Bombensuche am Rhein und wurden dutzendfach fündig

Bild-Zeitung



Main Post Würzburg

von Andrea zugeschickt. Siehe auch unser Gästebuch Nr. 104

Rheinische Post
RP-Foto: Andreas Bretz
Gestatten,SPARKY:der vierjährige Hütehund sammelt derzeit mit Leidenschaft Bomben,Granaten und Patronen.Er sucht und findet für den Kampfmittelräumdienst
Ein Bombenhund
Bloß gut,dass der Chef der NRW_Polizei, Innenminister Dr.Fritz Behrens,keine Uniform trägt.Sparky magnämlich keine Polizisten."Die nehmen ihm immer seine Bomben weg", verriet Michael Dös gestern am Rheinufer. dorthin hatte Behrens den Australischen Schäferhund eingeladen,um sich mit einem Geschenk bei Sparky zu bedanken.

Der vierjährige Hütehund sammelt nämlich bei seinen Sparziergängen am Rhein mit Leidenschaft Bomben,Granaten und Patronen. Die Hälfte aller in der vergangenen Wochen gefundenen Sprengkörper hat er entdeckt-während die ausgebildeten Kampfmittelräumer systematisch suchen, ist er einfach drauf los gerannt.

Wei beim extremen Niedrigwasser im Sommer der Rhein eine ganze Menge rostiger Überreste des zweiten Weltkrieges freigab,hat Sparky ganz schön viel gefunden. "Beim ersten Mal war´s ne Phosphorbombe-da hatte ich ganz schön Respekt" sagt Herrchen Dös.

Nachdem er zum zwölften Mal mit angesehen hatte,wie sein Familienhund kläffend auf rostigem Metall herumsprang,hat er sich aber dran gewöhnt - die Nummer vom Kampfmittelräumdienst ist längst im Händy eingespeichert. Das mag an seinem Namen liegen. Sparky heißt im englischen "Funke"-und Metall ohne sprengstoff drin lässt Sparky völlig kalt. Die leere Geschosshülse ,die behrens ihm zum Spielen mitgebrachte, roch glücklicherweise noch ein bisschen nach Sparkys Lieblingsstoff.


Stadtkurier Neuss

WZ


Gmünder Tagespost vom 15.10 2003
Schwabenland


Aus der Polizeizeitung >Streife< Ausgabe 11.03

Artikel von Jeanny Wiegand + Franz Engels bekommen