Kronologische Niederschrift

von der Verletzung meines Hundes SPRAKY bei einen

Stabbrandbombenfund am 2.6.2004

Zum Ablauf der Ereignisse !

1.  Sonntag 23.5.2004

Sparky fand bei Rheinkilometer 733 eine abgebrannte Stabbrandbombe ca. 2-3m im Wasser, welche ich mit einem Stock im Wasser kennzeichnete um diese wieder zu finden, und ich informierte die Polizei ca. 8:15 Uhr. Diese erschien dann gegen 8:50 Uhr.

Wir führten die Beamten dort zum Fundort. Herr Schlabbers vom Ordnungsamt Neuss wurde darüber informiert.

Wir setzten unseren Sparziergang fort und SPARKY fand in ca. 700m Entfernung die nächste Stabbrandbombe in einem Gebüsch.

Wir gingen danach sofort wieder zum Polizeiwagen der noch auf Herrn Schlabbers wartete.

Mit den Beamten fuhren wir zum neuen Fundort, als wir wieder zum Wagen der Polizei zurückkamen erschien Herr Schlabbers und ich informierte ihn das es sich um 2 Stabbrandbomben handeln würde. Er informierte Herrn Schiffers vom Kampfmittelräumdienst darüber. Ich erklärte mich bereit Herrn Schlabbers zu den Fundorten zu führen und die Polizeibeamten rückten ab. Danach gingen wir auch nach Hause, die Bergung der Stabbrandbomben bekamen wir nicht mehr mit.

2. Pfingstmontag 31.5.2004

Sparky und ich sind wieder am Rhein zu unserem täglichen Sparziergang unterwegs.

Am Rheinkilometer 733 schlägt Sparky wieder im Wasser an und ich erkenne wieder eine Stabbrandbombe an ca. der gleichen Stelle wie am 23.5.2004. im Wasser. Ich kennzeichnete mit einem Stock wiederum die Stabbrandbombe im Wasser, und zusätzlich an einem Strauch am Ufer, durch abknicken eines Zweiges um die Richtung wieder zu finden falls der Stock fortgespült würde. Da Pfingsten ist und ich nicht unbedingt dafür sorgen wollte das die Leute im Bereitschaftsdienst an diesem Tag ausrücken müssen, habe ich bis

3. Dienstag 1.6.2004

gewartet und mit Herrn Schlabbers um 9:00 Uhr telefoniert und erstmal nachgefragt ob am 23.5.04 alles abgeholt worden sei was ich ihm gezeigt hätte, bestätigte Herr Schlabbers mit ja.

(Ich hatte vermutete nämlich, daß der Stock vielleicht in der Zwischenzeit bis zur Bergung am 23.5.04 der Stabbrandbombe, fortgeschwemmt worden war und man die Stabbrandbombe nicht hatte mehr finden können.)

So informierte ich Herrn Schlabbers über den neuen Fund und erwähnte auch das dieser wieder mit einem Stock gekennzeichnet währe für ein schnelles finden. Er versprach mir seinen Mitarbeiter Herrn Heiers damit zu beauftragen der dann vor Ort die Bergung durch den Kampfmittelräumdienst >überwachen< würde und er bedankte sich auch für meinen erneuten Anruf.

4. Mittwoch 2.6.2004

Sparky und ich sind wieder am Rhein zu unserem täglichen Sparziergang unterwegs.

Am Rheinkilometer 733 läuft Sparky wieder im Wasser und ich erkenne dieselbe Stabbrandbombe wieder auch der Stock den ich am Vortag dort ins Erdreich reingedrückt hatte war noch dort vorhanden.

Ich versuchte Herrn Schlabbers telefonisch zu erreichen aber er ging nicht an den Hörer.(Ich habe später erfahren das er durch seinen Einsatz beim Schützenfest auf Neuss Furth am Vortag später Dienstbeginn hatte.

Mein Hund war zu diesem Zeitpunkt noch im Wasser an besagter Stabbrandbombe.

Ich rief ihn zu mir und er kam mit einer klaffenden Schnittverletzung aus dem Wasser.

Ich band diese ab und nahm meinen Hund Sparky auf die Schulter und ging so mit ihm ca. 1,2 Km bis zum Standort unseres Autos. Über Handy musste ich erst bei 3 Tierärzten anrufen bis ich einen fand wo wir hinkommen konnte zur Versorgung. Ich hatte nicht daran gedacht das Mittwoch war und verschiedene Tierärzte da nur auf Vereinbarung tätig werden.

Sparky musste unter Narkose operiert werden . Um 11:30 Uhr konnte ich ihn erst abholen
nach Bezahlung der ersten Behandlungskosten von über 100 € .
(Die Nachbehandlungskosten beliefen sich auf zusätzliche 40 €)

Um ca. 12:30 Uhr erreichte ich telefonisch Herrn Schlabbers.
Ich fragte nach warum die Stabbrandbombe nicht am 1.2.04 entsorgt worden war wie er es mir versprochen hatte.

Er erklärte mir das sie doch jetzt entsorgt sei und es sich doch nur um ein altes Rohr gehandelt hätte wie er informierte sei.

(Da konnte ich nicht mehr an mir halten und explodierte förmlich an meinem Telefon.)

Ich fragte nach dem Geist der Aktion, daß ich angerufen hätte und man angeblich nur ein altes Rohr gefunden hätte obwohl ich die Stabbrandbombe genau erkannt hätte. Er verwies mich dazu mich zu mäßigen und ich hätte kein Recht mich so aufzuführen. Ich erklärte ihm das sich durch diese nicht Entsorgung mein Hund Sparky so schwer verletzt hätte das er Operiert werden musste. Ich sollte mich des weiteren mit einem Herrn Neumann auseinander setzten der über den Ganzen Sachverhalt bescheid wisse. Er wollte mich auch direkt verbinden aber er war nicht zu erreichen.

Da ich nicht wusste was der Kampfmittelräumdienst dort gefunden hatte, ein altes Rohr war mir kein Begriff im Zusammenhang mit einer Stabbrandbombe, fuhr ich noch mal zur besagten Stelle am Rhein. Da ich mir diesen besagten Zweig am Montag abgeknickt hatte, fand ich eigentlich die Stelle in kürzester Zeit wieder.

Der Stock und die Stabbrandbombe waren nicht mehr da aber ich durchwühlte auf Gut Glück das Erdreich und fand den Kopf der Stabbrandbombe im Kies und gleich daneben noch einen Kopf einer Stabbrandbombe die am heutigen Donnerstag 3.6.04 in meinem Beisein von Herrn Schiffers vom Kampfmittelräumdienst entsorgt wurden.

Ich erkläre hiermit, daß ich niemanden was unterstellen möchte noch an seinen Sachverstand noch Arbeitsauffassung zweifele.

Ich stelle nur fest, daß mein Hund SPARKY schwer verletzt ist und die Entsorgung der Stabbrandbombe meinen Erachtens, einen Tag

zu lange
gedauert hat.