,,Der naschhafte Hund "


   Bei einem jungen Ehepaar kündigte sich Nachwuchs an.Die junge Frau,die sehr tierliebend war,wünschte
   sich,dass ihr Kind mit einem Tier,wobei beschlossen wurde mit einem Hund,aufwachsen sollte,obwohl der
   Herr des Hauses ihr die zusätzliche Arbeit, die eben ein Hund verursacht, nicht zumuten wollte,blieb sie bei
   ihren Wunsch, so wurde ein Schäferwelpe,der einemal ein Rüde werden sollte,angeschaft.Im Alter von 8
   Wochen schon recht tempramentvoll wurde er "Springi" gerufen,obwohl er einen wohlklingenden Namen laut
   seinem Papieren hatte.Springi wuchs heran und für die junge Frau wurde es schön langsam Zeit sich alles
   für die Geburt herzurichten.
   Der Tag wo der Rettungswagen die junge Frau abholte,war für Springi aufregend,war er doch schon 9 Monate alt,
   also schon ein junger Herr,er wollte den Sanitätern sein Frauerl nicht geben und verbellte sie mit aller Stimm -
   kraft,schliesslich musste sein Herrl ihm wegsperren.Er war nun sehr traurig,da er als er befreit wurde kein Frauerl
   fand.Selbst das beste Fressen schmeckte nicht gut.Es vergingen einige Tage,da war das Frauerl wieder da und hatte
   ein schreiendes Bündel im Arm und er getraute sich nicht sein Frauerl zu begrüssen.Als der Stammhalter versorgt
   war wurde die Begrüssung nachgeholt und dann sein Frauerl erklärte ihm,dass er auf das Kind in seinem Bettchen
   aufpassen müsse.Von nun an war er der "Aufpasser vom Dienst" und eine fremde Person durfte sich dem Bettchen
    nicht nähern,denn er begann sofort zu bellen und zeigte seine Zähne.
   Die Zeit verging Kind und Hund waren unzertrennlich,obwohl das Kind manchesmal ihm bei den Ohren oder bei
   seinem Schwanz zog,nahm er es geduldig hin.
   Eines Tages stellte die Mutter fest,dass das Töpfchen des Kindes nur geringen Inhalt hatte.Auch die nächsten
   Tage war der Inhalt des Töpfchens ungewöhnlich gering.Die besorgte Mutter ging mit dem Kind zu Arzt,aber
   der konnte nichts auffälliges feststellen.Kind und Hund waren lustig wie eh und je,nur das Töpfchen war nach
   Ansicht der Mutter zu gering gefüllt.Sie begann nun zu beobachten und das Rätsel war schnell gelöst.
   Springi bediente sich aus dem Töpfchen, nachdem das Kind seine Verrichtungen erledigt hatte,soferne er sich
   nicht beobachtet glaubte.
   Seine Trauer war gross,als das Töpfchen nun immer gleich ausgeschüttet wurde und so sein "Nachtisch"
   entfiel.Trotzdem blieben alle mit Springi ,dem "Nascher" ,freundlich und bald hatte er seinen Gusto vergessen.
   Manche Leser werden jetzt "Pfui Teufel" sagen,aber machmal sind eben Hunde "naschhaft" !!!!!!!!!!

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