OFT GESTELLTE FRAGEN ZUM INTERNET

 

Was bedeutet FAQ?

Antwort:
FAQ ist die englische Abkürzung für Frequently Asked Questions, also häufig gestellte Fragen.

Was ist das Internet überhaupt?

Antwort:
Das Internet ist ein globales Computernetz. Jeder Computer der an diesem Netz ange-schlossen ist kann mit allen anderen Computern im Netz kommunizieren. Man kann das Internet mit einem weltweiten Straßennetz vergleichen. Man kann von jedem Ort zu allen anderen Orten, wenn auch nicht immer über den direkten Weg.

Das Internet ist heute mit seinen 80-90 Millionen angeschlossenen Benutzern eines der größten globalen Kommunikationssysteme der Welt. Die aktuelle Wachstumsrate liegt bei rund 2 Millionen neuen Anwendern pro Monat.

In seiner Bedeutung ist nur noch das weltweite Telefonnetz mit dem Internet vergleichbar.

Das Internet zeichnet sich dadurch aus, daß unabhängig vom physikalischen Medium, sei es Glasfaser, Kupfer, Funk oder Satellit, eine Kommunikation zwischen verschiedensten Rechnerarchitekturen ermöglicht wird.

Etwas vereinfacht kann man sagen, daß das Internet die Verbindung all jener Compu-ter bzw. Computernetze ist, die über das Protokoll TCP/IP miteinender kommunizieren.

Das weltweit größte Computernetzwerk ist ein Konglomerat aus zigtausenden kleineren Netzen mit Millionen von angeschlossenen Rechnern, die miteinander kommunizieren können.

Was habe ich vom Internet?

Antwort:
Von den Anwendungen aus gesehen, liegen die Hauptnutzungsmöglichkeiten des Internets in:
· Elektronischer Post
· Zugriff auf Informationssysteme in aller Welt
· Austausch von multimedialen Publikationen
· Diskussionsforen zu verschiedenen Themen (Newsgroups)
· Kommunikation mit anderen Computerbenutzern

Gehört das Internet irgendwem?

Antwort:
Niemand schreibt im Internet verbindliche Regeln vor, nach denen sich die Teilnehmer zu verhalten haben. Tatsächlich befindet sich das Internet nicht im Besitz einer einzel-nen Institution, wie es bei den Online-Diensten und den Firmen-(Intra-)Netzen der Fall ist. Jeder Anbieter bestimmt das, was in seinem Netz erlaubt ist oder nicht.
Wohl gibt es etliche Verwaltungseinrichtungen und Kommissionen, die administrative Aufgaben übernehmen:
· Das Network Information Center (InterNIC), bzw. das DE-NIC in Deutschland, registrieren die im Internet offiziell gemelden Rechner (Hosts genannt), mit Namen und Rechnernummer. Dadurch wird die Einmaligkeit der Adressen garantiert.
· Die Internet Society (ISOC) diskutiert und verabschiedet internationale Standards, das World-Wide-Web-Konsortium kümmert sich um Standardisierung und Weiterentwicklung des WWWs.

Wie ist das Internet entstanden?

Antwort:
4. Oktober 1957: die UDSSR bringt den Sputnik, den ersten Satelliten in seine Laufbahn. Als Antwort darauf wird die "Advanced Research Projects Agency (ARPA)" im Verteidigungsministerium, Department of
Defense (DoD) gegründet.

Die Geschichte des Internet begann in den 60er Jahren mit der Etablierung paketübertragender Netze. Das heutige Internet,ist aus der militärischen Forschung der USA entstanden.

In den späten 60er Jahren begann in den USA die staatliche Unterstützung von Experimenten zur Vernetzung von Computern. Die ARPA (Advanced Research Projects Agency), seit 1972 Defense ARPA (DARPA), die dem amerikanischen Verteidigungsministerium unterstellt ist, forcierte mit erheblichen Mitteln die Entwicklung im Bereich der Computervernetzung.

Das US-Verteidigungsministerium (Dep. of Defense) war stark daran interessiert, über ein Kommunikationsmedium zu verfügen, das auch unter ungünstigen Bedingungen die Übertragung von Daten zuverlässig gewährleistet. Selbst beim Ausfall von Teilen des Netzes bei einem Atomangriff sollte das System funktionsfähig bleiben (Spiegelung der Rechner übers Netz).

Eine zentrale Netzleitstelle wäre im Falle eines Atomkrieges als erste das Ziel eines Angriffs gewesen. Das Netz durfte also keine zentrale Steuerung und Kontrolle haben. Es sollte so angelegt sein, daß die einzelnen Teile des Netzes unabhängig voneinander operieren konnten.
Alle Knoten würden den gleichen Status bekommen und hatten die Möglichkeit, Nachrichten zu senden, weiterzuleiten oder zu empfangen.
Die einzelnen Kommunikations-Computer, und nicht das Netz selbst, tragen die Verantwortung zur Durchführung der Kommunikation.

Wichtigstes Merkmal eines solchen Netzes sind paketvermittelte Verbindungen.Jede Nachricht wird in einzelne "Pakete" mit eigener Adresse aufgeteilt, die unabhängig voneinander ihren Weg durch das Netz zum Empfänger finden und dort wieder zusammengesetzt werden. Die Routen der Pakete sind uninteressant, nur das Ergebnis zählt. Dabei werden die Pakete von Knoten zu Knoten weitergereicht, bis sie an ihr Ziel ankommen. Auch wenn große Teile des Netzes ausfallen, macht das gar nichts, die Pakete gehen ihren Weg weiter über die noch verbliebenen Knoten.
Die Zerlegung einer Nachricht in Pakete hat den Vorteil, daß die einzelnen Pakete bei Übertragungsfehler wieder gesendet werden können (und nicht die gesamte Nachricht) und über verschiedene Wege geroutet werden können.

Dieses Konzept paketübertragender Netze als Gegensatz zu den geschalteten Netze wurde in den 60er Jahren von amerikanischen Universitäten entwickelt.

Aber nicht nur die militärischen Anwendung machte die Vernetzung von Computern so interessant. Um bestimmte wissenschaftliche Probleme mit Hilfe von Computern zu lösen, waren oft Rechner mit sehr großer Rechenleistung und spezielle Programme erforderlich. Diese Ausstattungen waren teuer und konnten nicht für jede Einrichtung einzeln beschafft werden.
Über ein Rechnernetz war es möglich, jedem Wissenschaftler von seinem Arbeitsplatz aus jederzeit Zugang zu solchen Großrechnern zu ermöglichen. Allgemein ermöglicht die Vernetzung von Computern die Nutzung aller im Netz vorhandenen Ressourcen, wie unterschiedliche Hardware, Programme, Daten und Peripheriegeräte etc.
Dementsprechend war das erste Entwicklungsziel der ARPA, einige wenige an geographisch unterschiedlichen Punkten verteilte, verschiedenartige Hostrechner miteinander zu verbinden. Physikalisch wurde das Netz über angemietete Leitungen mit einer Übertragungsrate von 50 Kbit/s realisert.

Zunächst wurden vier Universitäten und Forschungseinrichtungen in einem derartigen Netz verbunden. Im Herbst 1969 wurde der erste Knoten (von 4) des "ARPANET" bei der UCLA installiert. Bald schlossen sich weitere Universitäten und Forschungseinrichtungen an.

1972 wurde das ARPANET mit inzwischen 40 Rechnern auf der "First International Conference on Computer Communication" öffentlich vorgestellt.

Was ist der Unterschied zwischen dem Internet und dem Intranet?

Antwort:
Während das Internet für alle Menschen zugänglich ist, ist das Intranet ein Netz, das nur für eine Benutzergruppe bestimmt ist. Zum Beispiel Firmen vernetzen ihre Computer und stellen darauf Informationen und Daten zur Verfügung die nur von den MitarbeiterInnen dieser Firma eingesehen und genutzt werden können. Aussenstehende haben hierauf grundsätzlich keinen Zugriff.

Wo erfahre ich, was die ganzen Ausdrücke und Abkürzungen im Internet bedeuten?

Antwort:
Es gibt - wie so oft - auch hier mehrere Möglichkeiten. Die eine ist ein Internet-Wörterbuch zu kaufen, z.B. "Langenscheidts Internet-Wörterbuch Englisch-Deutsch" (19,90 DM) oder im Internet unter der Adresse http://www.networds.de/ über die Suchmaschine den gewünschten Begriff abfragen.

 

Weitere Informationen zum Thema:

www.networds.de

 

Sind Cookies (Kekse) was zum essen?

Antwort:
Natürlich nicht! Cookies sind kleine Dateien, die beim Besuch bestimmter Web-Seiten zusammen mit den eigentlich angeforderten Daten an den PC übermittelt werden. Dort werden diese Daten auf der Festplatte gespeichert und bei einem späteren Besuch derselben Web-Seite wieder abgerufen. Unternehmen benutzen Cookies, um Kundenprofile zu erstellen. Durch Einstellen des Browsers lässt sich die Speicherung von Cookies auf der Festplatte unterbinden.

Was bedeutet "Task Force"?

Antwort:
Im Jahr 2000 wurde vom Bundesinnenminister Otto Schily eine Arbeitsgruppe, mit dem Namen, „Sicheres Internet“ eingerichtet. Sie (Task Force) besteht aus Mitarbeitern des Bundesinnenministerium, des Bundeskriminalamtes und des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und trifft sich in größeren Abständen, um die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft in Sachen Computersicherheit zu fördern.