Das Umland von Neuss am Rhein

Gnadental

Zur Geschichte

Im Jahre 16 vor Christus ließ der römische Heerführer Drusus

nördlich der Erftmündung ein befestigtes Lager errichten. Zunächst sollte dieses Lager so etwas wie eine Nachschubbastion für die zunächst vorgesehene Eroberung des rechtsrheinischen Germaniens werden. Dann aber habe das Lager zusammen mit den später erbauten Kastellen der Sicherung der Rheingrenzen gedient. Dieses Lager befand sich im Bereich der heutigen Koenenstr. und der St. Konrad Schule. Mit dem Bau des Hauptlagers sei dann ,, Novaesium" zur Garnison geworden. Auf dem Legions-Territorium ,, Novaesium" das räumlich und auch rechtlich streng von der nördlich gelegenen, gleichnamigen

Zivilsiedlung getrennt gewesen sei, hätten sich Bauernhöfe(,,villae rusticae")befunden, die die Truppen mit landwirtschaftlichen Produkten versorgt haben.Diese sind von Zivilisten und Veteranen bewirtschaftet worden.Mitten im Herzen von Meertal, am Ende des Liviusweges, wird in einer Anlage an eine solche,,villa rustica" erinnert.Um das Legionslager herum hat alsdann eine Lagervorstadt bestanden, eine,,canabae legionis". Die Fachwerkhäuser,bis zu 60 Meter lang, haben entlang der jetzigen Kölner Strasse gestanden und wurden von Handwerkern,

Händlern und Wirten bewohnt,die die Truppen mit Narung, Waffen, Kleidung und Ausrüstung versorgten. Zur Lagervorstadt hat darüber hinaus auch ein Bad,,(eine therme),gehört-auf dem Areal gelegen,das heute die Bezeichnung,, Am Römerbad" führt. Feuergefährliche Betriebe wie Töpfer,Schmiede und Ziegelöfen sind außerhalb untergebracht gewesen und haben sich im Bereich der früheren Ziegelei Sels bis hin zum Meertal befunden.

Auch wurde in der Kybele Kultstätte,, fossa sanguinis" Taufen abgehalten.

Der im Jahre 348 n. Chr. Geborene Dichter Prudentius schildert im 10. Buch seines Werkes über die Märtyrerkronen – wohl aus eigener Anschauung – den Verlauf eines Taurobolium, der Bluttaufe im Kybelekult. “Eine Grube wird ausgehoben. Der Priester mit Stirnbinde und Goldkrone, angetan mit einer seidenen Toga, die er über das Haupt gezogen hat, steigt in die Grube hinab. Sie ist überdeckt mit durchbohrten Bohlen. Ein mit Binden und Blumen geschmückter Stier wird auf die Bohlendecke geführt, ein geweihtes Messer wird ihm in die Brust gestoßen. Das breit herausströmende Blut regnet durch die Ritzen und Löcher der Bohlendecke in den Keller hinab wie Tau. Der in der Grube gleichsam begrabene Priester bietet Kehle, Haupt, Gewand und seien Körper dem Blutregen dar. Er berührt Ohren, Nase und Augen mit dem Naß, selbst die Zunge und trinkt schließlich das schwarze Blut. Die Flamines ziehen den leblosen Körper des Stieres von der Bohlendecke weg. Da erscheint der Priester blutbespritzt im blutigen Gewand und bietet sich der Menge dar. Die Menge verehrt den Getauften als der Gottheit inne oder, wie eine Inschrift sagt, als ,renatus in aeternum`”. Diese Schilderung des Tauroboliums erklärt den Befund von Novaesium. Von Konstantin I wurde sie zerstört. Die Reste sind heute noch zu sehen auf dem Gepaplatz.

Über den Kult der Großen Göttermutter wissen wir sonst wenig. Aus der Schilderung eines Mythen ist bekannt, das der Schäferknabe Attis von der Göttin Kybele geliebt wurde. Als dieser aber eine phrygische Prinzessin heiraten wollte, kam die Göttermutter zum Hochzeitsmahl und schlug die Anwesenden mit Wahnsinn. In seiner Verzweiflung stürmte Attis in die Wälder. Mit Hilfe der Tiere suchte ihn Kybele. Sie fand aber nur mehr den entseelten Jüngling. Immer wieder sind Kybele und Attis gemeinsam als Götterpaar verehrt worden. Auf vielen Darstellungen sieht man sie auf dem Löwenwagen, so z. B. auf der berühmten Silberschale von Parabiago, wo sie zusammen auf einem Löwengespann fahren. Auch die Darstellung der Göttin Kybele auf dem Löwenthron war in der antiken Welt weit verbreitet. Hier gelten die Löwen als die Attribute der Göttin. Im römischen Reich ist dann Attis in der Grabplastik als Symbol der Trauer um den Tod dargestellt. Dabei schwingt die Vorstellung von der Wiederauferstehung  bei den Anhängern der Religion mit.         

Um 105 nach Christus ist dann das Lager aufgelöst worden,da die Ruhe am Rhein eine verringerung der Truppe erlaubte.Ab dem fünften Jahrhundert verblasste dann die römische Vergangenheit in und um Gnadental und Meertal. Weiteres zur Neusser Geschichte unter http://www.novaesium.de .Alles Ausführlich beschrieben und dargestellt.

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Jupitersäule Tischgruppe

Oclatiusstein

Dieser Grabstein wurde auf der Kölnerstr.13 gefunden als man das Haus abriss.

Oclatius Sohn des Cervus ist dort eingemeiselt

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-----------Die Schanz um das-------------------------------------Ansicht des Klosters Gnadental

-----------Kloster Gnadental

Heutiges ,,Gut Gnadental"

Grimlinghausen

 

Die Erftmündung

Aalschocker

im Sporthafen Grimlinghausen

,,Napoleon-Hafen"

Gehört geografisch nach Gnadental, aber da Grimlinghausen

früher existierte ist er als Sporthafen- Grimlinhausen bekannt.

Cyriakusbrunnen

Sonnenaufgänge am Rhein

 

Holzheim

Ständebaum

Norf

Türkische-Moschee

 

Meertal

Villa rustica

Selikum

Kinderbauernhof und Esel ,,Ben"

Der Esel ,,Ben" wurde dem Kinderbauernhof vom Neusser-Jägerzug,, Die Jungens vom Römerlager 1972" geschenkt,da es sich um eine Wette unter diesen Zugmitgliedern handelte.Es waren in diesem Zug 3 Junggesellen die sich schworen,wer zu erst Heiraten würde der bekämme ein Schaf geschenkt.Der nächste einen Esel,dann der nächste ein Kamel . So bekam Peter Knuppertz auf seiner Hochzeit ein Schaf geschenkt was beim Polterabend tags zuvor übergeben wurde.Diese Nacht wird er bestimmt nicht vergessen.Der nächste im Bunde war Manfred(Ben) Schaffeld der mit dem Esel am Standesamt zu Neuss abgeholt wurde und darauf durch die Stadt reiten mußte.Anschließend wurde er dem Kinderbauernhof geschenkt.Zur Übergabe des Kameles kam es dann nicht mehr weil man sich dann aus den Augen verlor.Der Neusser Jägerzug ist unter der Adresse http://die-jungens-vom-roemerlager.de zu erreichen.

Wildpark Selikum

Es besteht hier ein Wildgehege neben dem Kinderbauernhof mit einem Dammwildrudel

Im selben Park finden wir auch ein Stauwehr aus der Franzosenzeit,sie trennt die Obererft um die ehemaliegen Mühlen mit Wasser zu versorgen und beschickt die Obererft mit Wasser um auch den Nordkanal mit Wasser zu versorgen.Der Nordkanal war eine Verbindung zwischen Erft und der Holländischen Maas

Typische Französische Brückenbaukunst aus jener Zeit.

Üdesheim

roemischer,, Limes" Wachturm

am Reckberg (Nachbau)

Fleherbrücke(A44)

Uedesheim-Flehe mit

,,Langem Udo"

 

Reuschenberg

Eisspothalle,, Südpark"

 

Grefrath

Skihalle

 

Rheinhattan

 

Erfttal

 

Golfplatz

,,Hummelbachaue"

 

Weckhoven

Die Kyburg

französische Motte, zwischen Erft und Gilbach

Landschaftsplan

Reste der Kyburg

 

Hoisten

Hoisten war eine Hochburg der Besenbinderei.

 

Rheinwiesen

,,Vormittagsrudeltanten"

Südbrücke

 

 

,,Nachmittagsrudel"

 

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